BAUKULTURELLE BILDUNG DURCH ARCHITEKTUR-WETTBEWERBE

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Neben der praktischen Projektarbeit an Schulen entwickeln Stephanie Reiterer und Jan Weber-Ebnet mit der Landesarbeitsgemeinschaft  Architektur und Schule regelmässig Architektur-Wettbewerbe für junge Menschen, die durch ihre bayernweite Streuung wesentlich zu breiten Verankerung der Baukulturellen Bildung beitragen!

Didaktische Leitfäden und Dokumentationen der Wettbewerbe finden Sie unter Material.

kleine Bauten – große Wirkung!

Schuljahr 2024/2025

Die gebaute Umwelt prägt unser Leben und ist zugleich wesentlicher Faktor in der Klimakrise. Sie ist für über 50% des weltweiten Ressourcenverbrauchs und des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Die Baukultur ist daher ein wesentlicher Schlüssel zur Anpassung an den Klimawandel.

Der Schüler:innen-Wettbewerb zur Architektur unter dem Motto „kleine Bauten – große Wirkung!“ knüpft an die Grundsätze der Neuen Leipzig-Charta an: „die gerechte, produktive und grüne Stadt für das Gemeinwohl“ an. Er will junge Menschen motivieren, über Klimawandel und eine zeitgemäße Baukultur nachzudenken, sich mit der eigenen Lebenswelt auseinanderzusetzen und dem gesellschaftlichen Engagement mit Mitteln der Architektur eine gute und wertschätzende Form zu geben.

Die Aufgabenstellung fragt nach kleinen Architekturen – vom Kiosk bis zum Pavillon – mit etwa 25qm Grundfläche, die dem Engagement für Klima und Gesellschaft einen funktionalen Raum geben.

Ausschreibung und Anmeldung ab Juli auf www.architektur-wettbewerbe.de.

draufgsetzt – Architektur auf der Dose

Schuljahr 2020/2021

Der dritte Wettbewerb hat Schüler:innen in ganz Bayern motiviert, sich mit ihrem Lebensraum, mit Fragen der architektonischen Gestaltung, einem zeitgemäßen Umgang mit vorhandener Bausubstanz und einer nachhaltigen Stadtentwicklung kreativ auseinander zu setzen.

Die Aufgabe war, ein neues Raumvolumen als Dachaufbau auf dem Bestand zu entwickeln. Gesucht wird eine sinnvolle Erweiterung des Bestands. Architektonisch galt es, sowohl eine raumgreifende und eigenständige Form über dem Gebäude zu konzipieren als auch einen attraktiven, gut nutzbaren Innenraum zu schaffen.
Die Schüler:innen entwickelten ihren Entwurf in mehreren Schritten von der Auswahl des Ortes über Inhalt und Funktion, einer Beschreibung der Projektidee bis zum Modell im Maßstab 1:100.

Architektur für Neues Lernen

Schuljahr 2017/2018

In Bayern stehen in den kommenden Jahren große Investitionen für die Sanierung oder den Neubau von Schulen an. Die LAG wendet sich daher im Schuljahr 2017/18 an diejenigen, die es angeht – Kinder und Jugendliche.

Schüler/innen sind von Natur aus neugierig und wollen die Zukunft ihrer Lebenswelt mitgestalten. Ihre Interessen und Leidenschaften gelten aber auch Themen, die der Lehrplan und das Klassenzimmer nicht abdeckt. Sie sind Experten für andere Lernumgebungen.
Im Wettbewerb können die jungen Experten darstellen, was, woran und in welchen Räumen sie fürs Leben lernen wollen.

Die fiktive Idee: Die Schule erhält einen neuen Raum der Möglichkeiten – eine quadratisches Box auf dem Schulgelände oder im Umfeld der Schule.
In 4 Schritten entwickeln die Schüler/innen ihre Vision eines Lernraums von morgen und bauen diesen im Modell.

Architektur auf dem Bierfilzl

Schuljahr 2013/2014

Im Rahmen des Schüler/innen-Wettbewerbs „Architektur auf dem Bierfilzl“ waren im Schuljahr 2013/2014 bayernweit Schüler/innen von Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Fachoberschulen und Förderschulen eingeladen, sich mit ihrem persönlichen Stadtraum auseinanderzusetzen.

In vier Arbeitsschritten und auf vier Bierfilzln reflektierten rund 4.000 Schüler/ innen in Bayern ihr persönliches Lebensumfeld und gestalteten eigene architektonische Entwürfen für Plätze, Brachen, Bauplätze oder Grünflächen.

Durch diese große Resonanz zeigt die Ausstellung einen eindrucksvollen Einblick in die Lebenswelten und architektonischen Visionen bayerischer Schüler/innen.

An die 600 ausgewählte Arbeiten bzw. Modelle waren vom 16. Juli bis zum 5. September in einer großen Ausstellung im Haus der Architektur, München zu sehen.